Friedensfalter

Foto: Stiftung SPI
Foto: Stiftung SPI

Am 06.08.1945 fiel auf die japanische Stadt Hiroshima eine Atombombe. Sadako Sasaki, die zu dem Zeitpunkt 2 Jahre alt war, überlebte zunächst den Abwurf. Allerdings erkrankte sie zehn Jahre später an Leukämie, die durch die Strahlung verursacht war.

 

Eine alte japanische Überlieferung besagt, dass demjenigen ein Wunsch erfüllt wird, der es schafft, 1000 Kraniche zu falten. Dies brachte Sadako dazu, Kraniche zu basteln, um wieder gesund werden zu dürfen. 644 schaffte sie und starb schließlich im Alter von 12 Jahren. Doch die Friedensbewegung endete damit nicht und die Origamikraniche wurden zum Symbol des Widerstandes gegen Atomwaffen und für den (weltweiten) Frieden.

 

Bis zum 75. Jahrestag des Atombombenabwurfes, am 06. August 2020, möchte die Stadt Frankfurt/Oder 2.000.000 Kraniche als Zeichen gegen Krieg und Leid gesammelt und aufgereiht haben. Das wäre dann die längste Kranichkette der Welt. Vielerorts möchten sich Menschen an der Friedensbewegung beteiligen. Eine „Kranichauffangstation“ befindet sich im Kultur- und Freizeitzentrum „Pegasus“ bei der Netzwerkstelle „Jugendarbeit und demokratische Kultur“, wo jederzeit Kraniche abgegeben werden können. Wenn auch du ein „Friedensfalter“ werden möchtest, falte Kraniche und lege sie in die Kranich-Auffangstation!

 

Anleitungen sind unter anderem zu finden unter:

 

www.origami-kunst.de/

www.besserbasteln.de/

www.talu.de/

www.labbe.de/